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Generationen verbinden – in Zeiten von Covid-19

Durch Covid-19 wird sich unser gesellschaftliches Leben in den kommenden Monaten komplett verändern. Besonders stark davon betroffen sind Senioren, insbesondere wenn Sie keine Angehörigen mehr haben, die Kontakt zu Ihnen halten. Die Pfleger sind durch die aktuelle Mehrbelastung (krankheitsbedingte Ausfälle und zusätzlichen Hygiene Maßnahmen) zeitlich nicht immer in der Lage, sich in Ruhe mit den Pflegebedürftigen zu unterhalten. Zudem fallen Gruppenaktivitäten durch die Ansteckungsgefahr häufig aus. Soziale Kontakte gehen dadurch verloren.

Idee:

Durch die aktuelle Krise haben wir auf der einen Seite viele Menschen, die gerade ihren Beruf nicht ausüben können oder durch Kurzarbeit mehr Zeit als sonst zur Verfügung haben. Auf der anderen Seite gibt es nun viele alte Menschen, die wegen der Ansteckungsgefahr isoliert werden und sich nicht mit anderem Menschen in einem Raum treffen können. Diese Menschen gilt es nun zusammenzubringen.

Zielgruppe:

Senioren, welche durch das von Covid-19 ausgelöste “social distancing“ besonders stark betroffen sind. Dazu zählen ältere Menschen, die noch allein zu Hause leben, die sich in Wohnanlagen für “Betreutes Wohnen“ befinden oder die in einem Altersheim untergebracht sind. Sie sollten dabei in der Lage sein, Gespräche am Telefon oder sogar per Skype zu führen. (Also nicht allzu schwerhörig sein).

Allen voran Senioren, die entweder keine Angehörigen haben, oder die keinen Kontakt zu Ihren Familien pflegen.

Nutzen:

Es geht darum für die Menschen einen Ansprechpartner zu finden. Jemanden der Ihnen zuhört und sich Zeit nimmt. Vielleicht etwas über den Alltag plaudert und sich für sie interessiert, sie aber dabei durch die digitale Kommunikation nicht mit Covid-19 anstecken kann.

Umsetzung:

  • Im Pflegeheim könnten die Pfleger ein iPad mit dem schon verbunden Gesprächspartner ins Zimmer der Senioren stellen. Dort findet dann das Gespräch für eine halbe Stunde oder auch länger virtuell statt. Danach bringt der Pfleger das I-Pad in ein weiteres Zimmer. Dieses müsste dann nur kurz desinfiziert werden, um eine Übertragung innerhalb des Altenheims zu verhindern.
  • Ansonsten kann in den Einrichtungen, oder auch zu Hause bei den Senioren, das Telefon genutzt werden. Die Verbindung kann entweder von den Pflegern hergestellt werden oder von den Senioren selbst aufgebaut werden.
  • Ein positiver Nebeneffekt dabei: Es werden dadurch die Pflegekräfte bei Ihrer täglichen Arbeit entlastet.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen:

Wie werden die Gesprächspartner zusammengebracht?

– Zunächst würde ich telefonisch mit beiden Parteien einzeln Kontakt aufnehmen und dann die Verbindung zwischen den Menschen herstellen, wenn beide damit einverstanden sind.
Wie lange sollen die Gespräche andauern?

– Es gibt da keine Vorgaben. Mir geht es in erster Linie um die Herstellung des Kontakts. Was dann die beiden Parteien daraus machen, ist ihnen überlassen. Wichtig ist aber, dass sich die Gesprächspartner zeit nehmen und mit ganzem Herzen dabei sind.

Um was geht es bei den Gesprächen?

– Es soll in erster Linie um ein ganz alltägliches Gespräch handeln. Die Gesprächspartner sind ganz normale Menschen ohne Ausbildung. Es geht einfach darum zuzuhören und sich auszutauschen.

Wie wird das ganze finanziert?

Meine Idee ist, es auf einem freiwilligen Dienst beruhen zu lassen. Eventuell könnte es aber auch auf Spendenbasis laufen. Ich habe das ganze zunächst mal auf eigene Initiative ins Leben gerufen und verdiene nichts dabei. Ich bin eigentlich Zauberkünstler, aber durch Covid-19 gerade ohne Aufträge. Mehr zu meiner Person findet Ihr im Internet unter MAGIC MAN.

 

Ähnliche Projekte:

 

https://www.silbernetz.org   Das Netz für ältere, vereinsamte oder isoliert lebende Menschen

https://gemeinschaft.online   Unterstützung für Corona Risiko Gruppe

https://nebenan.de  Einkaufen für Risikogruppen

 

Willi Auerbach

Geschäftsbereiche:

  • Künstlervermittlung vermittelt Artisten

Künstleragentur MAGIC OFFICE

Die vielseitigen Angebote der Künstlervermittlung richten sich an kleine und mittelständische Firmen sowie gelegentlich auch an Privatpersonen.